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Dem Gedächtnis auf die Sprünge helfen PDF Drucken E-Mail

Ginkgo - Jungbrunnen für das Gehirn
Hatte eine Frau Anfang des Jahrhunderts nur eine Lebenserwartung von knapp über 50 Jahren, so hat sie heute laut Statistik noch weitere 35 Jahre vor sich, ein Mann immerhin noch 31 Jahre. Damit wir diese lange Zeit optimal nützen können, muss nicht nur der Körper sondern vor allem das Gehirn topfit sein. Slogans, wie - damit  Sie morgen noch wissen, was Sie gestern erlebt haben, spielen mit der Angst der Menschen. Immerhin gibt über die Hälfte der 50-jährigen an, zumindest manchmal unter leichten Gedächtnisstörungen zu leiden......

Dabei müsste das nicht sein, denn Wissenschaftler haben festgestellt, dass die geistigen Fähigkeiten zwischen dem 60. und 75. Lebensjahr nur sehr gering abnimmt, erst ab dem 80. Lebensjahr sollten sich wesentliche Verminderung überhaupt bemerkbar machen. Schöne Aussichten, aber was macht man, wenn man sich doch eher zu der Hälfte der 50-Jährigen zählt, die schon manchmal vergesslich ist?

Wo sitzt die Erinnerung?
Früher dachte man, dass es spezielle Zellen gibt, die Erinnerungen speichern. Bis in die 70er-Jahre war diese Theorie aktuell; die Erinnerung an die Großmutter sollte beispielsweise in einer einzigen Zelle gespeichert sein. Stirbt diese Zellen ab, wäre auch die Erinnerung an die Großmutter vorbei. Als man erkannte, dass Zellen generell nur eine beschränkte Lebenszeit haben, musste diese Theorie natürlich rasch verworfen werden. Die derzeitige Erklärung  für die Erinnerung der Gedächtnisforscher ist, dass beispielsweise ein spezielles Gesicht im Gehirn einer bestimmten Kombination vieler Neuronen, die erregt werden, entspricht. Durch die gemeinsame elektrische Aktivität entsteht ein Muster im Gehirn, das an das Bild der Großmutter erinnert. Für alles - Nummern, Gegenstände, aber auch philosophische Erkenntnisse -gibt es Muster von Nervenzellen, die gemeinsam aktiv werden müsssen. Die Erregungsleitung zwischen den einzelnen Neuronen ist daher für die Erinnerung besonders wichtig.

Gedächtnislücken?
Wo liegt der Hausschlüssel? Ist der Herd auch ausgeschaltet? Wie heißt noch mal der ... der ...? Gelegentlich mal etwas zu vergessen, das passiert jedem und ist noch lange kein Grund zur Besorgnis. Größer Erinnerungslücken  können jedoch regelrecht Angst auslösen. Neben Gehirntraining kann hier vor allem ein Naturstoff, nämlich Ginkgo helfen.

Ginkgo - jahrtausend alte Tradition
Der Ginkgo - Baum gilt als lebendes Fossil. Seine Urformen gab es bereits vor 300 Millionen Jahren. Scheinbar fälschlicherweise wird seine Heimat im asiatischen Raum angesiedelt, denn Überreste von Versteinerungen lassen darauf schließen, dass der Ginkgo Baum vor der Eiszeit auch in Europa heimisch war. Der deutsche Name Ginkgo dürfte auf einem Schreibfehler des chinesischen Namens Ginkyo in den Notizen des deutschen Arztes Engelbert Kaempfer beruhen, der den Baum 1750 aus Japan wieder nach Europa brachte. Schon vor Jahrhunderten wurde die Heilpflanze zur Verbesserung der Durchblutung eingesetzt.

Ginkgo - Einzigartige Gedächtnisstütze
Ginkgo- Extrakt fördert die Gehirndurchblutung, verbessert die Fließeigenschaften des Blutes und hemmt eine mögliche Verklebung von Blutplättchen. Die  roten Blutkörperchen werden dadurch verformbarer, so dass sie auch die  kleinsten Haargefäße besser passieren können, um so mehr Sauerstoff und Nährstoffe zu den Zellen zu transportieren. Ginkgo verbessert so den Energiestoffwechsel der Hirnzellen und damit die Gehirnleistung und wichtige Gehirnfunktionen wie Lernen, Gedächtnis, Aufmerksamkeit und Informationsverarbeitung.  Außerdem schützt er die Nerven und Gehirnzellen vor vorzeitigem Abbau. Ginkgo kann also zur Bekämpfung von Gedächtnisstörungen und -verlust im zunehmenden Alter eingesetzt werden. Mit einem positiven Wirkeintritt der oben beschriebenen Wirkungen ist allerdings erst mit einer Einnahmezeit von mehreren Wochen zu rechnen.

Studien bestätigen Wirksamkeit
Mehr als 500 Studien und Publikationen belegen, dass Demenz-Kranke durch die Behandlung mit Ginkgo-Extrakten  ihre Gedächtnisleistung für längere Zeit behalten oder sogar verbessern können und auch bei Alltagsfertigkeiten wesentlich besser abschneiden. Am amerikanische National Institute of Health, dem weltweit wichtigsten Forschungsinstitut, werden laufend Studien zur Wirksamkeit von Ginkgo gemacht. Ginkgo ist somit einer der am besten wissenschaftlich untersuchten Heilpflanzen.

Reines Naturmittel
Die wirksamen Substanzen im Ginkgo-Extrakt sind zum Teil so komplex, dass es noch nicht gelungen ist, sie in vollem Umfang synthetisch herzustellen. Kein anderes synthetisches Mittel kommt der Wirkung dieses Naturmittel daher gleich.

Spezielle Trockenextrakte
Beste Wirkung zeigen vor allem hoch konzentrierte Trockenextrakte. Es sind viele Verfahrensschritte nötig, um einen Trockenextrakt zu erhalten. Die getrockneten Blätter werden zunächst fein zermahlen und dann mit Wasser oder Alkohol versetzt, um die wichtigsten Wirkstoffe herauszuziehen. Dieser flüssige Extrakt muss wiederum getrocknet und fein vermahlen  werden. Unerwünschte Begleitstoffe, die Allergien auslösen könnten, werden dabei abgetrennt und die wirksamen Bestandteile in möglichst hoher Konzentration angereichert. Die Herstellung eines standardisierten Trockenextraktes ist daher ein sehr aufwendiges Verfahren.

Je früher, desto besser
Es herrscht allgemein Einigkeit darüber, dass es bei der Behandlung von Gedächtnisstörungen nur um Verbesserungen gehen kann und darum, das Fortschreiten der Erkrankung hinauszuzögern. Sind Nervenzellen erst einmal zerstört, ist hingegen schon ein großer Schaden entstanden. Ginkgopräparate sollen daher möglichst rechtzeitig angewendet werden, um den Topzustand des Gehirns aus jungen Jahren bis ins hohe Alter unbehelligt mitzunehmen.

Ginkgo Kombination mit Knoblauch
Besonders sinnvolle ist eine Kombination von Ginkgo mit Knoblauch, dessen Inhaltsstoffe ebenfalls die Fließeigenschaften des Blutes verbessern und somit die Durchblutung im ganzen Körper unterstützen.

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